Plakat | © Alpen Film Festival
David Göttler | © Alpen Film Festival
fiftyfifty Portrait | © Alpen Film Festival
Nanga Parbat | © Alpen Film Festival

Alpen Film Fest

Vorgeschmack auf das Bergfilm-Fest Tegernsee: Eine Filmauswahl des Kurators Tom
Dauer kommt bereits im August ins Kino Tegernsee nach Rottach

28. August 2026: Die fünf besten Bergfilme des Jahres kommen noch vor den Bergfilm-Fest
Tegernsee nach Rottach-Weißach. Der Hauptfilm: „Nanga Parbat – Echoes of Sisyphus“ ist
der große alpinistische und philosophische Fixpunkt des Abends, den der Direktor des
Bergfilm Fest selber gedreht hat: Ein Film, der die Zuschauer mitnimmt in die Todeszone und
das Mindset eines Alpinisten, der 12 Jahre am selben Berg kämpfte. Die Kamera geht dabei
jeden Schritt und jeden Atemzug in Bereiche mit, in denen noch nie zuvor eine Kamera war.
Präsentiert werden die Filme vom Regisseur/Direktor, Tom Dauer.

Termin: 28. August 2026, Filmstart 19.30h
Tickets: 08022 / 267 67
www.kino-tegernsee.de

Fünf Filme und live vorgestellt von Tom Dauer

Der in Starnberg geborene David Göttler (48) steht an der Spitze des internationalen
Höhenbergsteigens. Doch er riskiert Karriere, Ansehen und Respekt, als er über 12 Jahre
hinweg am selben Berg scheitert: Keine Träger, keinerlei Hilfe, nur er allein und die größte
Wand der Erde. In „Nanga Parbat“ wird erzählt, was es bedeutet, am „Schicksalsberg der
Deutschen“ zu scheitern – bis es gelingt? Die Macher des Programms sind live vor Ort, um
über das filmische Erleben hinaus, mit dem Publikum den Bergfilm zu feiern.
„Ein ganz normales Leben“ portraitiert ein bergnarrisches Ehepaar, das seit rund 60
Jahren gemeinsam klettert, reist, trainiert und Abenteuer erlebt. Der Film ist heiter, berührend
und überraschend tief: eine Reflexion darüber, wie Freiheit, Liebe, Verantwortung und
gelebte Werte über ein ganzes Leben hinweg zusammenfinden können.

„Steile Karrieren“ richtet den Blick auf die Arbeit am Bergwald. Die Pflege und Sanierung
eines intakten Schutzwaldes ist kein schneller Erfolg, sondern ein Generationenprojekt. Der
Film zeigt, wie viel Geduld, Wissen und Verantwortung nötig sind, damit Bergregionen auch
in Zukunft geschützt bleiben.

In „50-50“ stehen die Alpinistinnen Ines Papert und Sarah Hueniken im Mittelpunkt. Der
Film erzählt von Seilschaft als etwas, das weit über gemeinsames Klettern hinausgeht. Eine
gute Seilschaft ist Vertrauen, Verständnis, gegenseitige Stärkung. Papert und Hueniken
zeigen, dass Erfahrung, Reife und Freundschaft eine eigene Kraft entfalten — und dass Alter
im Bergsport nicht das Ende von Möglichkeiten bedeutet, sondern manchmal erst deren
Vertiefung.

Den Film „Fathom“ hätte es eigentlich nie geben sollen. Die Brüder Jakob und Matthias
Weger werden in den Dolomiten von einem Schneebrett erfasst. Aus einem Freeride-
Abenteuer wird eine Konfrontation mit der Realität des Risikos. Der Film fragt, ob
Bergsportfilme nur Heldengeschichten erzählen dürfen — oder ob sie auch die bitteren
Momente zeigen müssen, aus denen echtes Lernen entsteht.

Das gut 120-minütige Programm wird von den Machern des Festivals, allesamt solide
Bergmenschen, live moderiert.