Familiengruppe

Klettern in der Kletterhalle Bad Tölz

Klettern gehen wollten wir ja schon lange mal mit den Zwergen, aber so ganz geheuer war uns die Sache nicht. Schließlich sind das ja schon richtige Minis, die da klettern wollen und wir sind nur Familiengruppenleiter und keine Kletterwand-Sicherungs-Material-und-Motivations-Chefs.

 

Berggeist 2009

Bergzwergerl unterwegs

Also, wenn man noch nie dabei war, dann kann man es sich wirklich gar nicht vorstellen, wie das so ist, wenn sich eine ganze Meute kleiner Bergzwergerl mit zugehörigen Serviceteams auf den Weg macht. Und deswegen erzählen wir Euch das jetzt mal von Anfang an:

Scheurer-Alm am 24.10.09

Da schaut man als Leiter in der Früh aus dem Fenster und denkt sich im Stillen, ob das wohl das richtige Wetter für unsere Zwergerl ist? Vorsichtshalber nochmal bei der Stamm-Mannschaft nachfragen, was die meint. Nach dreißig empörten Sekunden am Telefon (Wie? Nicht gehen? Wieso denn nicht?), dreißig Minuten doch noch hektisch Zusammenpackens (es regnet ja auch nur, der Schneematsch wird grandios werden und ach ja, kalt ist es auch noch) und drei Minuten ernsthafter Reflektion (Sollten wir an unserer Autorität arbeiten? Wer sagt wo, wie und wann?) stehen wir dann doch am Parkplatz von der Schwaiger-Alm. 

Galaun am 19.09.09

Leebergweg zum Galaun? Nie gehört!

Fast alle Zwergendompteure mussten zugeben, dass sie zwar schon oft auf dem Galaun waren, aber noch nie über den Leebergweg. So war es für groß und klein eine Premiere - und mancher stellte verwundert fest, dass es eigentlich der schönste Weg ist. Vorbei an einer Schafherde, über viele Wurzeln mit Trollhöhlen und kurz vor dem Ziel sogar über eine Forst-Autobahn, auf der man richtig sausen kann....
 

Gumpeln am 23.8.09

Sommer, Sonne, August... - na klar, endlich konnten wir bachwandern! Und da Bäche erkunden alleine schon anstrengend genug ist, sind unsere Zwerge diesmal auf zwei Rädern zum Ausgangspunkt gerollt. Und dann ging's aber los: Durch den Bachlauf gestapft und mit Tunnels, Gumpen, Fröschen, Heuhupfern, Gumpenhupfern und Steinehüpfen war so richtig was geboten. Ganz zu schweigen von dem größten Staudamm, den unser Bach je gesehen hat. Zurück ging es dann im Sausebraus bergab wieder auf zwei Rädern. Nass war's, schön war's - hoffentlich wird's mal wieder Sommer!

Roßkopf am 19.7.09

Tja - dieser Sommer. Eigentlich wollten wir gumpeln, im Juli ist es ja schließlich heiß. Leidgeprüft haben wird dann doch umdisponiert: Ziel war die Bergstation der Suttenbahn über den Suttenstein. Am geplanten Termin hat es geschüttet, einen Tag später war es dann nicht ganz so schlimm.

Hohenwaldeck am 13.6.09

Berg - Burg - Ritter - Schatz - Schifffahren: Die Aufregung war groß bei zehn Bergzwergen, die über dem Schliersee zur Burgruine Hohenwaldeck gingen. Da hatte der Ritter Georg von Hohenwaldeck nach seiner abenteuerlichen Reise doch glatt einen Schatz versteckt - und Hinweise für die Bergzwergerl hinterlassen, so dass sie ihn finden konnten.

Eck - Wackersberger Hof am 2. Mai 2009

 Mai - oder doch noch April?

Nachdem manche Pessimisten in der Früh noch angerufen hatten, ob wir bei dem Wetter wirklich gehen (es war bedeckt, hat aber nicht geregnet!), zeigte uns der Mai, dass er sich ganz gut als April verkleiden kann. Von Sonnenschein bis zum Hagelschauer bot er alles auf. Letzteres konnte uns aber den  Spaß, die wir auf der schönen Runde durch Frühlingswiesen und -wälder auf der Eck hatten, nicht verderben.

Dabei waren 17 Kinder von 1 bis 6 Jahren mit zugehörigen Erwachsenen. Wir gingen von der Eck nach Grub, dann zum Wackersberger Hof mit seinen unzähligen Gefährten und Tieren und schließlich über die Wiesen am Hochstand vorbei wieder zurück zur Eck.

Bericht Berggeist 2008

„Ich bin kein Zwerg!” Den Satz hören wir mit schöner Regelmäßigkeit - nämlich immer dann, wenn wir mal wieder ausrücken mit vielen kleinen …äh… Bergbezwingern. Zugegeben, das mit den Bergzwergerln stimmt wirklich nur zum Teil. Denn erstens waren es erst einmal die Großen, die feststellten, dass man gar nicht mehr so oft und so wie gewohnt Gipfel erstürmen kann, wenn die Kleinen mit ihrem Rhythmus die Unternehmungen bestimmen. Aber am Berg unterwegs sein wollten wir alle zusammen auch weiterhin.

Von dieser Erkenntnis an war es nur noch ein kleiner Schritt bis zum ersten gemeinsamen Ausflug im Tempo unserer Mini-Bergsteiger: Und so sind wir jetzt schon im zweiten Jahr etwa alle sechs Wochen einmal unterwegs und mit uns waren es bislang zwischen sieben und siebzehn Kindern, von denen das älteste momentan sechs Jahre alt ist, das kleinste knapp ein Jahr. Unsere kleinen Touren sind so gewählt, dass wirklich der Weg das Ziel ist und auch für kurze Beine zu bewältigen ist. Deshalb haben wir nicht nur den Taubenberg, die Höllei-Alm, den Galaun oder die Holzer-Alm gesehen, sondern auch unzählige Krokodile im Wald, Höhlen,Dinosaurierknochen, Gumpen im Bach oder weltbeste Verstecke, um den Rest der Mannschaft mit ausdauerndem Gebrüll zu Tode zu erschrecken. Und wenn wir schon bei den Sätzen sind, die wir ganz oft hören, dann fällt auf, dass wir einen Satz eigentlich noch nie gehört haben: „Wie lange dauert‘s denn noch, sind wir bald oben?” Damit wären wir dann nämlich bei dem zweiten Punkt, warum das mit den Bergzwergerln eigentlich nicht ganz stimmt: Unsere kleinen Bergsteiger können nämlich ganz schön über sich hinaus wachsen und für ihre Verhältnisse richtig große Strecken und hohe Stufen bewältigen, wenn sie mit einer gut gelaunten Truppe unterwegs sind - und der Gummibärli-Nachschub nicht versiegt...